Subjekt-Objekt-Spaltung


Es gibt den Zeit-Begriff,
also muss es auch das Objekt Zeit geben.

Karl Jaspers prägte den Ausdruck Subjekt-Objekt-Spaltung. Er bezieht sich dabei auf eine erkenntnistheoretische Grundstruktur, die  sich auf das menschliche Bewusstsein und Gegenstände bezieht. Zwischen Objekt und Subjekt besteht nach seiner Auffassung, ein unaufhebbarer, feststellbarer Unterschied. Es erfasst das Sein als etwas, das mir als Gegenstand gegenübersteht,  Dieses Phänomen unseres bewußten Daseins ist uns so selbstverständlich, daß wir sein Rätsel kaum spüren, weil wir es gar nicht hinterfragen. Das, was wir denken und von dem wir sprechen, ist stets ein  Subjekt, dass dem Objekt gegenübersteht und auf das unsere Aufmerksamkeit gerichtet ist.

Diese philosophische Formulierung ist auch auf die Geometrie / Mathematik anwendbar.

Meine Arbeit zeigt die Verbindung von subjektiver und objektiver Wahrnehmung.Im wahrsten Sinne des Wortes habe ich mir die
„Zeit“ genommen, um einen Punkt herum Dreihundertsechzig Kreise zu zeichnen und zu berechnen.
Alle Kreise sind mit miteinander Verbunden und bei genauer Betrachtung zeigt sich in der Grafik noch vieles mehr. Dieses Muster kann innerhalb der Kreise beliebig vergößert werden.

und innerhalb der Matrix überall ansetzbar.

Die geometrische Aussage der Form, sie bleibt immer gleich, auch wenn sich die Werte verändern.

Das Ergebnis
Subjekt und Objekt

„Die Zeit“


Allein durch den Vorgang des Denkens, wird ein Objekt,
dass scheinbar nicht existiert, zum Subjekt, als auch zum Objekt,
dass bei uns Menschen zu einer, gefühlten Wirklichkeit wird.W.A