Am Anfang steht die 0


Die Null, der Glaube, steht am Anfang eines Gedanken, der sich formt zu einem Beginn vor der Ausführung. Wolfgang Ast

 Das Ergebnis meiner mathematischen Nachforschungen.
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Der Ursprung unserer Mathematik, ist der Glaube an die Wirklichkeit.
Die Null steht für das Nichts – und enthält die Unendlichkeit.
Alleine ist sie nichts, aber sie bestimmt die Größe.
Eine natürliche Zahl und leere Menge.
Sie birgt das Geheimnis unserer Existenz.
Mit ihr beginnt und endet das Universum.

Sie ist der Gedanke und Ausgangspunkt für alles.


Gehen wir zurück in die Zeit der Hochkulturen im alten Ägypten vor mehr 3000 Jahren. Zu der Zeit verehrte man nicht nur den Sonnengott Re der an der Spitze aller ägyptischen Gottheiten stand, hier finden wir auch den Ursprung von Geometrie und Mathematik. Leider fehlen bis heute Überlieferungen oder Schriftrollen aus dieser Zeit. Doch brauchen wir Beweise, wenn die hinterlassenschaft dieser Epoche so deutlich in den Himmel ragt. Die Pyramiden, ihr Erbe für die Menschheit. Die Wiege der Mathematik. Als geometrisches, mathematisches sinnbild aus vergangenen Zeiten, die in ihrer Größe und Ausmaßen die Zeiten überdauert hat.


Um 440 v. Chr. verfaßte Herodot, als erster in historischer Zeit, einen Bericht über das Bauwerk. Der Historiker besuchte die Pyramide und erhielt seine Informationen über den Bau direkt von den ägyptischen Tempelpriestern.
Bis auf eine Mitteilung, die Geometrie der Pyramide betreffend, waren die Aussagen allerdings nicht sehr ergiebig:

Der Flächeninhalt, jeder ihrer Seiten, ist so groß, wie das Quadrat ihrer Höhe, da dies eine Relation ist, die sich im Bauplan der gesamten Schöpfung wiederfindet. Und der tägliche Lauf der Sonne garantierte den Fortbestand der Welt und des Kosmos. Jeden Tag erneuerte so der Sonnengott sein Schöpfungswerk. Die Astronomen und Mathematiker sind sich darüber einig, dass auch die Cheops – Pyramide ein altes Zentrum der Meßtechnik und Himmelsbeobachtung war. Die Pyramide hatte eine Unmenge von astronomischen Funktionen:

Man konnte mit ihrer Hilfe das Sonnenjahr, mit seinen 365 Tagen und Schaltjahren, bestimmen. Ihr Schatten wurde als Kalender benutzt und sie war ein wichtiger Punkt in der Landvermessung. Ihre Spitze liegt exakt auf dem 30. Breitengrad und zahlreiche pyramidenartige Bauwerke Ägyptens sind voneinander 110 km oder einen Breitengrad entfernt.
Die ursprüngliche Höhe von 146,72 m und der Umfang der Basis von 921,44 m stehen im gleichen Verhältnis zueinander, wie der Radius eines Kreises zu seinem Umfang ? (dieses Verhältnis ist 2 pi).
Die Seitenlänge der viereckigen Basis beträgt 365,42 ägyptische Ellen und diese Zahl ist identisch mit der Anzahl der Tage des tropischen Sonnenjahres.
Mit der Zerstörung der Stadt Heliopolis, durch Alexander des Großen um 400 v. Chr., wurde auch die wissenschaftliche Bibliothek verbrannt. Hier waren mit Sicherheit auch die geistigen Quellen von Physik, Chemie, Geometrie, Arithmetik, Astronomie, Medizin, Geologie, Meteorologie und Musik der alten Griechen zu suchen.
Die griechischen Mathematiker Eratosthenes und Pythagoras lebten lange Zeit in Heliopolis. Die Bibliothek in der neu gebauten Stadt Alexandria, die wahrscheinlich noch einiges von dem alten Wissen verzeichnete, brannte zur Zeit Cäsars ab.


Quod erat demonstrandum.
Euklid